Trockenheit und Waldbrandgefahr im Kanton St. Gallen

Verhaltensregeln

 

Kein Feuer machen - auch nicht im eigenen Garten. Ausgenommen sind nur Elektro- und Gasgrills auf privatem Gelände, sofern sich diese nicht im Wald befinden.

 

Kein Feuerwerk entzünden.

 

Die Feuerverbote unbedingt einhalten. Bei Nichteinhalten drohen Bussen.

 

Weitere Infos: Kanton St. Gallen

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Trockenheit 2026

Trockenheit für Feuerwehren «spezielle Herausforderung» 

 

Sarganserländer, Mittwoch, 15.Juli 2026 - Reto Vincenz

 

Trotz der Trockenheit ist das Sarganserland bisher von Feuer nahezu verschont geblieben. Doch wie schnell die Lage buchstäblich «brenzlig» werden kann, zeigte sich jüngst an einem Schrebergartenbrand in Bad Ragaz. Kurort- Feuerwehrkommandant Marc Walliser sagt denn auch: «Ich bin aktuell permanent angespannt.»

 

Es war eine Polizeimeldung wie viele andere auch in diesem Jahr: In Bad Ragaz hat vor einer Woche ein Brand mehrere Schrebergartenhäuser zerstört. Der Sachschaden betrug rund 150'000 Franken. Die Flammen wurden von der Feuerwehr mit rund 50 Leuten rasch unter Kontrolle gebracht. Die «rasche Feuerwehr» war jene aus Bad Ragaz mit Kommandant Marc Walliser. Er sagt gegenüber dem «Sarganserländer»: «Es ging schnell einmal darum, den nahe stehenden Wald zu schützen. Zusätzlich haben wir deshalb das Modul Wassertransport von der Feuerwehr Pizol aufgeboten, um von einem zweiten Wasserbezug Gebrauch zu machen. Das, falls wir mit unserem Wasserbezug ans Limit gekommen wären.»

 

Trockenheit eine Herausforderung

 

Dass man derzeit bei jedem Einsatz tendenziell «mit der grossen Kelle» anrichtet, hat mit der Trockenheit zu tun. Walliser: «Wenn die Vegetation grün ist, mag es relativ viel Funkenflug vertragen. Wenn man jetzt in die Wälder schaut, sieht man sofort, wie dürr alles ist. Laubbäume, etwa die Birken, sind extrem trocken.» Eine verwehte Glut könne reichen für die Katastrophe. Und windstill ist es im Sarganserland eigentlich nie. Es sei deshalb ganz entscheidend, dass man im Einsatz allen möglichen Entwicklungen bereits einen Schritt voraus ist. Besser haben, statt brauchen, könnte man sagen. 

 

«Es braucht viel Wasser und Material vor Ort», sagt Walliser. Und viel Personal. Die Hitze ist auch für die Einsatzkräfte eine riesige Herausforderung. Beweis dafür ist ein Brandereignis kürzlich in Fideris. Rund hundert Bündner Feuerwehrleute kämpften dort gegen einen Brand in drei Autounterständen. Mehrere der Brandbekämpfer erlitten Kreislaufprobleme. 

 

Walliser weiss um das Problem: «Die Leute kommen schnell an ihre Leistungsgrenzen, denn es wird bei diesen Aussentemperaturen in der Brandschutzbekleidung extrem heiss. Es ist wichtig, dass wir rotieren und Personal wechseln können», sagt der Kommandant der Kurort-Feuerwehr. Ausserdem werde darauf geachtet, dass viel Wasser getrunken wird. Und dass Pausen eingelegt werden. 

 

Appell an die Vernunft

 

Walliser macht kein Hehl daraus, dass er wegen der momentanen Lage in einer gewissen «Grundanspannung» durch die Tage geht. «Die jetzige Situation ist kein Normalzustand. Feuerwehrleute wissen, wie wenig es braucht, bis etwas passiert. Und wenn es so weit ist, kann schnell ein Grossereignis daraus werden.» 

 

Die Feuerwehr sei keine Polizei, sie kontrolliere und büsse nicht. Aber man appelliere an die Vernunft der Bevölkerung. «Wir können nur dazu raten, aktuell allergrösste Vorsicht walten zu lassen. Ein weggeworfener Zigarettenstummel kann reichen, ein paar Würste auf brennender Holzkohle grillieren ebenfalls. Wir raten, es mit dem offenen Feuer derzeit sein zu lassen.»

 

Relativ komfortabel – aber…

 

Walliser betont, dass sich Bad Ragaz und das Sarganserland trotz aller Gefahren insgesamt in einer komfortablen Situation befinden. «Wir haben Wasserreserven, zudem funktioniert die Nachbarschaftshilfe unter den Einsatzkräften sehr gut», sagt er. «Sobald Unterstützung angefordert wird, sind alle bereit, diese auch zu leisten.» 

 

Doch das Sarganserland hält topografiebedingt auch eine grosse Hürde für die Feuerwehren bereit: die Wasserverfügbarkeit im Gelände. Walliser: «In den Dörfern ist das Hydrantennetz perfekt ausgebaut. Aber abseits, auf den Feldern oder den Alpen beispielsweise, da müss(t)en teilweise über Kilometer Leitungen verlegt werden, bis die Löscharbeiten greifen. Und dann ist die Gefahr, dass sich ein Feuer ausbreitet, riesig.» Und ein grösserer Waldbrand wäre aktuell ein Horrorszenario für das Sarganserland. 

Brand bei Schrebergärten - KAPO SG


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Hauptübung 2025

Erfolgreiche Hauptübung der Feuerwehr Bad Ragaz

 

Am Freitag, 7. November 2025, führte die Feuerwehr Bad Ragaz ihre alljährliche Hauptübung durch. Gemeinsam mit zwei Mitgliedern der Alpinen Rettung, welche die Feuerwehr bei einer Rettung im steilen Gelände unterstützten, zeigte die Einsatzorganisation eindrücklich ihr Können und die gute Zusammenarbeit im Ernstfall. Der gesamte Gemeinderat – inklusive Gemeinderatsschreiber – sowie die Mitglieder der Feuerschutzkommission stellten sich zudem als Figurantinnen und Figurantinnen zur Verfügung.

 

Das Übungsszenario stellte einen Verkehrsunfall auf der Valenserstrasse mit einer vermissten Person dar. Unter realistischen Bedingungen wurden Personenrettungen, Betreuung der Patienten, technische Hilfeleistungen und die Koordination zwischen den verschiedenen Einsatzkräften trainiert. Die Übung fand bei idealen Wetterbedingungen statt und unterstrich einmal mehr die hohe Einsatzbereitschaft der Feuerwehr Bad Ragaz. Feuerwehrkommandant Marc Walliser zeigte sich zufrieden:

 

«Solche Einsätze sind für uns wichtig, um Abläufe zu festigen und die Zusammenarbeit zu stärken.»

 

Im Anschluss an die Übung folgte ein gemütliches Beisammensein bei Speis und Trank. In diesem Rahmen richtete der Feuerwehrkommandant einige Worte an die Mitglieder und ehrte langjährige Jubilare.

 


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Übung Grill

Heisse Wettkämpfe und kühles Bier: Die Übung Grill der Feuerwehr Bad Ragaz

 

Am Donnerstagabend fand bei der Feuerwehr Bad Ragaz die alljährliche "Übung Grill" statt, die ganz im Zeichen von Kameradschaft und spielerischem Wettkampf stand. Die Veranstaltung diente nicht nur der sportlichen Herausforderung, sondern auch der Förderung des Teamgeistes und der Pflege der Freundschaften unter den Feuerwehrkameraden.

Zwei Züge traten in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an und stellten ihr Können und ihre Geschicklichkeit unter Beweis. Die Wettkämpfe waren abwechslungsreich und verlangten den Teilnehmern sowohl Schnelligkeit als auch Präzision ab.

 

1. Slalom mit Schlauch und Fass mit Wasser füllen

 

Der erste Wettkampf bestand darin, einen Feuerwehrschlauch durch einen Parcours von Pylonen zu manövrieren. Dabei war die Geschicklichkeit des ganzen Zugs gefragt, denn es durfte kein Pylon umgeworfen werden. Am Ende des Parcours mussten die Teilnehmer noch ein Fass mit Wasser füllen, was die Teammitglieder zusätzlich forderte, da Schnelligkeit und Genauigkeit gleichermaßen notwendig waren.

 

2. Fass füllen im Zweierteam

 

In der zweiten Disziplin mussten die Teilnehmer in Zweierteams zusammenarbeiten, um möglichst schnell ein weiteres Fass zu füllen. Hier war nicht nur Kraft gefragt, sondern auch die Fähigkeit, sich auf den Partner abzustimmen und im Team effizient zu arbeiten. Es war faszinierend zu sehen, wie die Feuerwehrkameraden ihre alltäglichen Fertigkeiten in einem spielerischen Kontext einsetzten und sich gegenseitig motivierten, das Ziel schnell zu erreichen.

 

3. Schweben eines Tisches mit Strahlrohren

 

Ein besonders origineller Wettkampf fand in der dritten Runde statt: Ein Tisch musste mithilfe von vier Strahlrohren in der Luft zum Schweben gebracht werden. Die Herausforderung bestand darin, die Strahlrohre so zu koordinieren, dass der Tisch im Gleichgewicht blieb und nicht zu Boden fiel. Diese Disziplin erforderte neben Präzision auch ein hohes Mass an Zusammenarbeit und Kommunikation.

 

Gemütlicher Abschluss

 

Nach den sportlichen Aktivitäten stand die Kameradschaft im Mittelpunkt. Bei einer gemütlichen Grillade mit Spiessen und frischem Bier vom Fass kamen alle Teilnehmer zusammen, um den Tag ausklingen zu lassen. Es wurde viel gelacht, über die Erlebnisse gesprochen und das Zusammensein genossen.

 

 

Die "Übung Grill" war nicht nur ein sportliches Ereignis, sondern vor allem eine Gelegenheit, die gute Zusammenarbeit und den Teamgeist innerhalb der Feuerwehr Bad Ragaz zu stärken. Die Kameradschaft wurde an diesem Tag besonders gepflegt, und die Vorfreude auf die nächste Übung ist bereits spürbar.


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Regionale Strassenrettungskurse in Bad Ragaz

Zwei lehrreiche Tage: Regionale Strassenrettungskurse in Bad Ragaz

 

Bei strahlendem Sonnenschein und bester Laune trafen sich die Teilnehmer der Strassenrettungskurse in Bad Ragaz. Das heisse Wetter war am Freitag beim Weiterbildungskurs sowie am Samstag beim Grundkurs eine kleine Herausforderung für die ereignisreiche Tage, der sich über mehrere spannende Posten erstreckte.

 

Unter der Leitung von Michael Keel übten die Teilnehmer verschiedene Szenarien, die im Ernstfall über Leben und Tod entscheiden können.

 

Bei den simulierten Autounfällen ging es dann auch heiss her. Autos sahen aus wie Kunstwerke moderner Schrottkunst der Bad Ragartz und die „Opfer“ – mit theatralischem Geschick in Szene gesetzt – forderten die Rettungskräfte heraus. Mit Schneidwerkzeug und Schweissperlen auf der Stirn wurden die Autos auseinandergenommen, bis jeder gerettet war – natürlich nur simuliert, aber voller Ernst.

 

Am Ende des Tages gingen alle mit einem Gefühl der Sicherheit und wertvollem Wissen nach Hause – bereit, im Ernstfall richtig zu handeln. Ein erfolgreicher Tag, der zeigt, wie wichtig solche Schulungen sind. Wir sind also gespannt, was bei nächsten Übung auf uns wartet – vielleicht dann bei Regen, aber sicher wieder mit einer ordentlichen Portion Motivation! 


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Ausbildungstage Sarganserland

Am 4. und 5. Mai absolvierten alle Feuerwehren aus dem Sarganserland gemeinsame Übungstage. Im ganzen Sarganserland wurden verschiedene Szenarien vorbereitet, vom Flurbrand über Rettungen bis hin zu Ereignisse mit Elektrizität, welche die Wehren nacheinander bewältigten.

 

Die Feuerwehrleute hatten die Gelegenheit, ihre Fähigkeiten und ihr Fachwissen unter realistischen Bedingungen zu testen und zu verbessern. Jeder Übungsposten wurde von den Ausbildern überwacht, die wertvolles Feedback und Anleitung gaben, um die Leistung der Einsatzkräfte zu optimieren.

 

Während des Tages wurde die Zusammenarbeit und Kommunikation innerhalb der Wehren intensiviert. Sie arbeiteten Hand in Hand, um die gestellten Herausforderungen zu meistern und effektive Lösungen zu finden. Diese enge Zusammenarbeit ist entscheidend für den Erfolg bei Einsätzen im realen Leben.

 

Sarganserländer: Feuerwehren der Region üben den Ernstfall (sarganserlaender.ch) 

 


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